Massage

 

Dieses soll eine kleine Anregung sein wie Massieren sein kann, sie ist leider nicht von mir verfast, daher muss ich das Lob an andere weiter geben. Was hier beschrieben ist, kann muss aber nicht so gemacht werden, meine persönlicher Massage still ist ein wenig anders von daher sollte das Motto sein, testen was gefällt.
Viel Spaß beim Lesen und Massieren.
Ach ja, wer eine Massage will soll sich melden !!!

Körpermassage
Massage der Rückseite
Massage der Vorderseite
Gesichtsmassage
Ganzkörpermassage
Stichpunktliste

 

Körpermassage
Verwende Duftstoffe für die Massage, denn der Geruchssinn ist ein ganz wesentlicher Sinn.
Sexuell anregende Gerüche sind Zibet, Ylang-Ylang, Weihrauch, Rosenblüte, Moschus, Kardamom, Jasmin und Ambra.
Berauschend wirken Bergamotte, Lavendel, Patschuli, Thymian und Rosmarin.
Die Öle von Anis, Zitronell, Eukalyptus, Geranie, Kamille, Melisse, Pfefferminze und Ysop machen frisch und klar.
Wähle am besten nur ein Öl aus, nimm nicht mehrere. Allenfalls für die Duftlampe oder die später folgende Gesichtsmassage kannst du noch ein anderes benutzen.
Versieh den ganzen Körper an den erogenen Zonen mit kleinem Duftpunkten. So entsteht ein großes Duftfeld um dich, um euch herum. Dann reibe ihn mit deinen Handflächen ab. Allmählich sollte sich der ganze Raum mit dem Duft anfüllen.
Für die Massage verwende ein neutrales Öl. Wärme dieses etwas an, bevor du es auf die Haut des Partners gießt. Vermittle das Fließen, laß dir Zeit. Warte, bis das Öl auf dem Körper in eine Kuhle fließt und weiter wie große Tränen an den Seiten herunterrinnen. Bei solch einer Massage mit Öl gleiten deine Hände sehr leicht über die Oberfläche. Deshalb bewirkst du automatisch auch mehr Druck in die Tiefe. Das Massageöl soll sich mit dem Duftöl vermischen. Deine Handbewegungen laß streichend sein, halbkreisförmig, flächig, mit der ganzen Hand. Wenn du eine größere Menge Öl in einer Kuhle des Körpers stehen läßt, dann kannst du den Pulsschlag sehen oder die Atmung. Um selber in ein empfindsames Gefühl zu kommen, betrachte das Spiegeln der öligen Haut. Schau dir den Spiegel an, der sich auf der Kuhle am Hals gebildet hat, oder den in der Brustbeinmitte oder am Nabel. Das Öl bring auf den ganzen Körper, verreibe es richtig. Es macht nichts, wenn deine Hände leicht klatschende Geräusche auf der Haut des anderen machen. Die Verbindung aus Geruch, Berührung, Empfinden der Wärme der Haut und diesen Geräuschen bringt dir bestimmt die Erinnerung an frühere Zeiten. Vielleicht erinnerst du dich daran, wie du als kleines Kind eingeölt und gepudert worden bist. Wenn du solche Bilder „siehst", geh ganz in diese hinein, während du massierst, berührst, dann erleichterst du es deinem Partner, ebenso zu fühlen.
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Massage der Rückseite

Drehe deinen Partner auf den Bauch.
* Bestreiche die Handgelenke, Armbeugen, Achseln, Nacken, die Regionen hinter den Ohren, den Bereich des Kreuzbeins, die Innenseiten der Oberschenkel, die Außenseiten der Hüfte, die Kniekehlen und die Knöchel deines Partners mit Duftöl.
* Dann laß warmes Massageöl zunächst in deine hohle Hand laufen. Halte deine Hand über den Lendenwirbelbereich des Partners. Von dort laß das Öl in die Furchen entlang der Wirbelsäule laufen. Streiche es dort hin und her, vom Steißbein bis in den Nacken. Ziehe diese Linie als Strich, als Berührungsstrich von oben nach unten, immer wieder.
* Dann nimm beide Hände, verteile das Öl, und massiere in raschen, schnell abwechselnden Strichfolgen von der Wirbelsäule zur linken Körperseite hinab bis aufs Gesäß. Dieses mach genauso zur rechten Seite.
* Anschließend fahr von den Schulterblättern über die Oberarme bis in die Handflächen, wieder zuerst links und danach rechts. Wenn das Öl auf dem Rücken dazu nicht ausreicht, nimm noch etwas mehr in die Hände.
Nimm die Fingerspitzen von Zeige-, Mittel- und Ringfinger, und massiere damit in kleinen raschen Kreisen den Rücken hinab. Deine Massage erfolgt immer in derselben Richtung, von der Wirbelsäule weg, vom Nacken weg zur Schulter hin, von der Rückenmitte her zur Seite. So wird der ganze Rumpf deines Partners durch schnelle, kleine Kreise hin- und hergeschaukelt.
* Mit beiden Handflächen streiche nun längs über den Rücken bis hinab aufs Gesäß. Das wiederhole sechs-, sieben-, achtmal. Laß Zeit zum einatmen und mach den Strich den ganzen Rücken herunter beim Ausatmen des Partners.
* Streiche dann mit raschen Strichen den Rücken beidseitig aus.
* Jetzt bring eine Hand wärmend auf die Stelle, unter der das Herz deines Partners schlägt. Nach einigen Augenblicken fahr mit beiden Händen nochmals über die Schultern, die Innenseiten der Arme bis in die Handflächen.
* Leg dein Gesicht auf seinen Rücken, drücke deine Hände in die seinen, und bleib so noch einen Weile liegen.
* Nimm noch mehr Öl, und knete beide Gesäßhälften deines Partners kreisförmig mit beiden Händen und bei gleichmäßigem Druck bis zum Hüftgelenk hin durch. Massiere die Kreuzbeinpunkte am Ende der Wirbelsäule mit kräftigem Daumendruck. Von dort aus ziehe mit den Handflächen Striche über Innenseite des linken Schenkels, über die Kniekehle weiter bis hinunter zur Fußsohle, bis das gesamte linke Bein eingeölt ist. Und mach das ebenso mit dem rechten Bein.
* Hocke dich über den Partner. Ergreife ihn am Hüftgelenk, und schaukle das ganze Becken hin und her. Wiederhole das zwei-, dreimal. Dabei beginne zunächst langsamer, und steigere den Schüttelrhythmus und die Dauer so gut du kannst.
* Von den Hüftgelenken aus streiche anschließend die Beine aus und dann den gesamten Körper entlang. Verharre abschließend einen Moment mit den Handflächen in den Fußsohlen.
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Massage der Vorderseite

Dein Partner legt sich auf den Rücken. Setze du dich an sein Kopfende, halte seinen Nacken hoch, und streiche ihm mit deinen Fingern aus dem Nacken den Hinterkopf hinauf.
* Laß den Kopf des Partners vorsichtig ein wenig hin- und herpendeln, von einer Handfläche in die andere. Und leg den Kopf dann langsam auf dem Boden ab. Mach folgendes einige Male: Faß unter den Hinterkopf, hebe den Kopf leicht an, verharre ein wenig, und laß ihn langsam wieder auf den Boden hinunter. Vor jeder Wiederholung warte einen Atemzug lang. Nimm jetzt das Duftöl, mach davon etwas in deine Hände, verreibe es darin, und halte deinem Partner die Hände locker über Nase und Mund. Laß ihn den Geruch einatmen. Nun bestreiche die erogenen Zonen mit dem Duftöl: den Hals, die Brustwarzen, die Lenden (etwa am Ende der letzten Rippe), den Busen (Bereich zwischen beiden Brüsten), das Schambein und die Leistenbeige.
* Anschließend setze dich so, daß du den Kopf deines Partners auf dein angewinkeltes Bein hochnehmen kannst, und laß ihm das angewärmte Massageöl auf Bauch und Brust laufen. Mach dann mit der Handfläche einen Strich vom Bauchnabel über die Brust zum Hals; ziehe die Finger mit Druck in einer Linie vom Schambein bis zum Hals, und fahre diese auf und ab. Dann streiche vom rechten Fuß her die Innenseite des Beines nach oben zur Körpermitte und weiter über den rechten Arm zur Handfläche. Ebenso streiche jetzt vom linken Fuß bis zur Handfläche der linken Hand.
* Massiere mit deinen öligen Händen den Hals des Partners bis unters Kinn.
* Nimm dann seinen rechten Arm, und leg ihn um deine Hüfte. Somit hast du seine rechte Körperseite frei vor dir liegen und kannst sie mit beiden Händen entlangstreichen. Und das mach mehrfach, immer von der Brustmitte die ganze rechte Körperseite entlang, die Achselhöhle hindurch bis zum Arm. Auf den Brustwarzen beschreibe dabei jedes Mal kleine Kreise mit den Handflächen. In gleicher Weise widme dich der linken Körperseite, bevor du deinen Partner wieder auf den Rücken drehst. Nun streiche mit beiden Händen parallel aus den Leistenbeugen heraus über den Bauch, die Seiten hoch, durch die Achselhöhlen und weiter bis zu den Handflächen.
* Mit überkreuzten Händen streiche als nächstes von den Füßen über die Innenseiten der Beine, die Körperseiten und die Innenseiten der Arme bis zu den Händen. Das wiederhole, aber mit kürzeren, schnelleren Strichen und mit mehrmaligem Nachfassen an verschiedenen Stellen.
* Gieß wieder etwas angewärmtes Öl in deine Hand. Laß es in die Brustmulde rinnen, und verteile es von dort aus fächerförmig. Dann leg ein Ohr auf die Brust des Partners, und lausche seinem Herzschlag.
Mit drei Fingern massiere nun in kleinen Kreisen von der Brustmitte (Körpermitte) her zur Seite, um die Brust herum, die Rippen entlang, dann weiter über die Bauchdecke, zur Seite und bis hinab auf die Hüfte. Leg die drei Fingerkuppen bei diesen Kreisbewegungen flach auf. In gleicher Weise massiere die andere Körperseite.
* Fülle den Bauchnabel mit Öl, das du dir wiederum zuvor in die Hand gegossen hast. Massiere diese Senke durch kreisförmige Fingerbewegungen. Nun nimm wieder beide Handflächen. Streiche vom Unterbauch über die Seiten, über die Brust, die Arme entlang bis in die Handflächen. Die Daumen streifen dabei über die Brustwarzen, umkreisen sie einmal, bevor du die Hände weiter aufwärts führst.
* Danach setze dich deinem Partner in Hüfthöhe zur Seite. Fahr mit deinen Händen seine Oberschenkel von innen nach außen entlang. Bestreiche die ganze Haut mit Öl, und massiere sowohl in der Leistenbeuge als auch in der Kniekehle. Mach das abwechselnd mit beiden Beinen. Die Massagestriche ziehe dann auch weiter, bis über die Waden und bis auf die Fußsohlen hinunter.
* Jetzt leg eine Hand auf die Herzseite, und laß sie dort einen Moment ruhen. Mit drei Fingern (Zeige-, Mittel- und Ringfinger) beschreibe nun kleine schnelle Kreise die Leistenbeuge hindurch bis auf die Hüfte und von der Schenkelinnenseite nach außen. Mach diese Berührungen nur so schnell, wie dein Partner es als angenehm empfindet. Wenn es den anderen zu sehr kitzelt, sich der Körper verspannt, was du sofort siehst, dann mach das langsamer. Es kommt hierbei auf das richtige Tempo an, nicht so sehr auf den Druck. Das ganze Bein sollte locker liegen können, während du diese Kreisen absolvierst. Bevor du dich ebenso der anderen Körperseite, dem anderen Schenkel widmest, streiche mit den Handflächen noch einmal das Bein hinab, die Oberseite des Beines entlang, über das Knie und weiter bis zum großen Zeh.
* Massiere dann auf dem Schambein, auf dem Venushügel, leg hiernach deine Hände in die Leistenbeugen deines Partners, und schaukle von dort aus seine Knie.
* Anschließend setze deine Hände auf seine Kniescheiben, drehe diese langsam ein ganz klein wenig in deiner Hand, und massiere ihm auch die Kniekehlen. Ziehe seine Knie von unten her hoch, und schaukle nun den Körper des Partners an den angestellten Knien hin und her. Deine Hände streichen wieder zu den Zehen hinunter, und drücken dabei die Knie wieder nach unten, so daß die Beine deines Partners wieder locker ausgestreckt auf dem Boden liegen.
* Danach laß deine Hände mehrmals aus den Kniekehlen heraus über seinen Körper streifen, durch die Achselhöhlen und weiter hinauf bis in die Hände.
* Massiere Handteller und Hände, streichle seine Finger.
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Gesichtsmassage

Das Gesicht zu massieren und zu berühren ist meist eine viel intimere Angelegenheit als die sexuelle Vereinigung selbst. Deshalb sei dabei besonders vorsichtig, aber keineswegs unentschlossen.
* Setze dich wieder ans Kopfende deines Partners, faß ihm ins Haar, und ziehe es ihm lang, streiche es entlang. Greif immer wieder in die Haare. Und wenn dein Partner langes Haar hat, breite es um ihn herum aus, bis du alle Haare ein bißchen gezogen und entlanggestrichen hast. Ergreife seinen Kopf, halte ihn, wiege ihn ein wenig hin und her, und lege ihn vorsichtig wieder ab.
* Gieß dir dann Gesichtsöl in deine Hände. Streiche mit den öligen Händen von der Gesichtsmitte her über beide Gesichtshälften. Führe die Hände bis hinter die Ohren, und dort ziehe jedes Mal mit den Fingerkuppen kräftige Linien nach rechts und links. Dabei stell dir einen idealen Menschen vor, wie er nur im Geiste zu erschaffen ist. Und durch dessen Gesicht fährst du mit deinen Fingern, dessen Stirn berührst du. Und stell dir dieses Gesicht groß vor, in einer schönen Landschaft, hoch über den Bergen. Stell es dir als ein Gewölbe in der Luft vor, das du immer wieder neu und immer wieder in idealer Schönheit erschaffst bei jedem Strich, den du mit deinen Händen ziehst. Fahr dann mit deinen Daumen über die Augenbrauen, kreise über die Schläfen und bis hinter die Ohren. Vielleicht stellst du dir dabei eine Götterstatue vor. Mit den Fingerkuppen der Daumen streiche über die Augenlider deines Partners, spür seine Augäpfel. Drücke ihm deine Fingerspitzen auf die Augen, und denke dabei an die schönsten Augen, die du je gesehen hast. Mit den Daumen fahr die Nasenwurzel hinunter, über die Backenknochen und das Jochbein, und kreise wieder über die Schläfen. Und immer behalte die Vorstellung eines Idealmenschen. Streich die Nasenflügel entlang, massiere sie von außen und auch von innen, berühre die ganze Nase. Massiere den Mund, kreise mit den Fingerkuppen um den Mund herum, schiebe die Lippen nach oben und unten, wobei du dir einen großen Brunnen in der Erde vorstellst. Schließlich massiere auch die Kaumuskeln am Kiefer. Kreise mit den Handflächen darüber, und mach dann kleine, schnelle Striche mit den Fingerspitzen vom Hals her bis unters Kinn, von der Kinnspitze bis hinters Ohr. So massierst du auch den ganzen Hals bis hinters Ohr und streichst zärtlich den Nacken entlang. Und schließlich faß die Ohrmuscheln an, knete und massiere sie von innen nach außen.
* Deine Fingernägel ziehe nun auf der Kopfhaut des Partners entlang. Vielleicht, daß du dabei ein Bild entwickelst, von zwei Mädchen im Abendsonnenschein, die sich mit ihren silbernen Fingernägeln gegenseitig ihr langes Haare kämmen.
* Leg dann deine Hände locker über das Gesicht des anderen, bedecke sein Gesicht für einen Moment. Zum Schluß leg den Mittelfinger einer Hand auf das „dritte Auge", in die Mitte zwischen den Augenbrauen. Übe einen sanften Druck auf diese Stelle aus, hab geistige Berührung zu ihm. Denk dir eine gerade Linie von deinem Finger ausgehend, über deinen Partner inausreichend, durch euch beide hindurchgehend. Und nun, sacht, löse den Druck von deinem Finger. Hab dabei die Vorstellung, daß sich die beiden Punkte wie zwei Perlen auf einer endlosen Schnur entfernen, trotzdem aber miteinander verbunden sind.
* Begib dich zu Füßen deines Partners, und setze dich dort nieder. Ergreife das vorhin über ihn ausgebreitete Tuch, und ziehe es jetzt ganz langsam wieder von seinem Körper herunter. Mache das so gleichmäßig und so langsam, wie nur irgend möglich. Laß deinen Partner spüren, wie sich das Tuch langsam über ihn hinwegbewegt, laß ihm Zeit, jede Falte, jeden Faden des Gewebes zu erfühlen. Am besten wird dir das gelingen, wenn du dabei die ganze Zeit auf eine bestimmte Stelle schaust. Hab inwendig dabei ein Gefühl von Neugier auf das, was da wohl unter dem Tuch hervorkommt, jedes einzelne Detail. Ziehe solange ganz
gleichmäßig an dem Tuch, bis auch die letzte Zehe wieder entblößt ist. Drei oder vier Atemzüge warte dann, ohne den Körper des anderen zu berühren.
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Ganzkörpermassage

* Setze dich im Fersensitz so ans Kopfende deines Partners, daß du deinen Bauch an seinen Scheitel drücken kannst. Jeweils beim Ausatmen hab das Gefühl, du würdest seinen Schädel aufnehmen in deinem Leib. Stell dir vor, du könntest mit deiner Bauchdecke, den Händen gleich, den Kopf des Partners erfassen und in dich hineinziehen. Beim Eiatmen faß jeweils wieder neu zu. Laß so deinen Partner dein Atmen fühlen, als wäre er in dir. Streiche mit den Handflächen seinen Körper entlang, von den Knien her aufwärts bis zum Scheitel.
* Dann streiche vom Busen her bis zu den Armen und diese entlang.
* Faß nun deinem Partner mit den Fingerspitzen in Taillenhöhe unter den Rücken, hebe durch Fingerdruck dessen Oberkörper leicht an, und laß ihn wieder sinken. Das mache mehrmals hintereinander im Atemrhythmus des Partners.
* Dann greif ihm in den Nacken, hebe seinen Kopf etwas höher an deinen Bauch, und rutsche weiter an deinen Partner heran, sogar ein wenig unter ihn. Streiche mit den Händen den Nacken hinauf, mit den Fingern die Halswirbelsäule hoch, bis ins Hinterhauptsloch. Leg den Hinterkopf auf deinen Bauch, laß deinen Partner deinen Atem und deinen Puls fühlen. Dem Menschen am Herzen hören, das ist die älteste Methode, Leben im anderen Körper wahrzunehmen. Ein Arzt, der sich an die Brust des Patienten beugt und mit dem Ohr dem Herzschlag und dem Atem täuscht, hat zu ihm einen ganz anderen Kontakt; als würde er das Stethoskop benutzen. Die Erfindung des Stethoskops -Holzröhrchen mit Holzohr war eine Folge der Schamhaftigkeit im vergangenen Jahrhundert. Zuvor haben alle Ärzte nur mit dem Ohr am Körper gehorcht. Erst später kam die Erfindung mit dem Stethoskop. Das Ohr auf die Brust zu legen und dem Herzschlag sowie dem Atemrhythmus zu lauschen, kann eine außerordentlich erotische Sache sein. Es kann sein, daß die Frequenz steigt, als wolle das Herz seinem Lauscher entgegeneilen. Das Herz wartet immer eine Weile, ob die Berührung etwa nur so flüchtig wie gelegentlich ist. Jeder Arzt weiß, daß es beim Überprüfendes Herzschlages zunächst zu einer kleinen Sensation kommen kann, was sich aber nach einigen Augenblicken gibt. Gewöhnlich dauert es eine Weile, bis jemand Vertrauen faßt und sich hingibt. Dieser Zeitraum des „Warmwerdens" ist individuell verschieden und abhängig von der jeweiligen Situation. Solche Gesten, wie das Entgegenneigen und Berühren, sind es, die Vertrauen schaffen können. Doch dazu ist genügend Zeit, Ruhe und auch Sicherheit erforderlich. Das ist so ähnlich, wie beim Tanzen. Überhaupt sohlte eine erotische Massage wie ein Balztanz sein. Manche Tiere sind da beispielgebend, sie vollziehen eine außerordentlich phantastische Balz, zum Beispiel der Pfauenhahn, der sexuell erregt seine prächtigen langen Schwanzfedern zu einem beeindruckenden, rauschenden Fächer aufrichtet und tänzelnd hin- und herschreitet, bevor er mit seiner Umworbenen Schnabel an Schnabel meterhoch auffliegt. Strecke ein Bein aus. Danach leg den Kopf deines Partners auf den Oberschenkel des gestreckten Beines, bette ihn in deine Leistenbeuge.
* Nimm seine Arme an den Handgelenken auf, und spiele nun mit den Händen, damit sie locker werden. Schlage die Finger des Partners leicht aneinander, um zu spüren, ob die Hände auch tatsächlich locker und absichtslos sind. Mach unvorhersehbare Bewegungen mit den Händen. Die Hände sollen spüren, daß sie jetzt nicht selbst berühren sollen, sondern die Berührungen gemacht bekommen. Wenn die Hände des anderen willenlos geworden sind, führe seine Arme zu deinem Gesicht und an deinen Körper. Laß die Hände über dich gleiten und den Partner dein Gesicht, deinen Körper, deine Haut fühlen. Mach das langsam genug, daß jede Berührung, jede Veränderung deutlich erlebbar ist. Gib deinem Partner genug Zeit, zum Spüren und Erfühlen. Führe die Hände des anderen durch dein Haar, über deine Augenbrauen, die Nasenflügel entlang, umspiele mit ihnen deine Ohren und deinen Mund, führe die Finger eventuell in. deinen Mund hinein, fahr mit ihnen - falls vorhanden - durch deinen Bart, leg sie dir in den Nacken, laß sie dir über den Schultergürtel und über die Brust streichen. Vielleicht klemmst du dir auch eine Hand für einen Augenblick unter den Arm, um sie dann wieder herausgleiten und in deine Hand fallen zu lassen. Mach ein schönes Berührungsspiel. Greifen die Finger deines Partners plötzlich irgendwo zu, dann nimm seine Hände wieder weg, schüttle sie, drehe die Arme locker hin und her, und warte bis sie wieder ganz locker geworden sind. Erst dann beginn von neuem.
* Leg die Arme des Partners seitlich neben dir ab, faß nach unten in seine Kniekehlen, und hebe seine Beine an. Schüttle die Beine entgegengesetzt hin und her, so daß die Füße pendeln und aneinandertippen. Dann ziehe seine Knie so weit an deinen Körper heran, daß seine Füße deinen Kopf erreichen und du sie durch dein Haar führen bzw. hineindrücken kannst.
* Leg die Beine deines Partners wieder bequem hin, setze deinen Partner etwas höher auf, bette seinen Kopf auf deine Brust, umarme seine Brust von hinten, und spiele mit deinem Mund an seinem Ohr.
* Nun ziehe seinen Oberkörper über das Knie deines ausgestreckten Beines. Gieß dir wieder etwas Öl in. die Hände, falls die Haut zu trocken ist. Stell dir beim Anblick des vor dir liegenden Partners vor, sein Körper wäre eine weite Landschaft. Und leg deine Hände in die „Wiese" seiner Leistenbeuge, die Fingerspitzen berühren die Peniswurzel bzw. an den Klitorisansatz. Fühle wieder den Atem des Partners, und übe jetzt sanften Druck mit deinen Fingerkuppen aus. Mach das mit jedem Finger einzeln, so, als würdest du Klavier spielen, mit jeder Hand etwas anderes. Und ziehe dann die Handflächen zunächst aus der rechten Leistenbeuge kommend über den Körper nach oben, bis über die Brust, und danach aus der linken Leistenbeuge heraus. Diese Striche wiederhole mehrfach. Mach sie aber nie schneller, als dein Partner atmet.
* Stütze dich mit den Händen auf dem Boden ab, und leg dein Gesicht auf den Bauch des Partners. Laß dich ganz langsam immer schwerer auf ihn sinken, bis du durch sein Atmen hochgehoben und wieder abgesenkt wirst. Das sei, als würden Wellen ein Boot tragen. So überlaß dich für einige Atemzüge deinem Partner, bevor du nach und nach dein Gewicht wieder zu dir zurücknimmst. Nun spiele mit den Fingern in den Armbeugen deines Partners, und wenn du die Armvene, die volle, spüren kannst, massiere sie ein bißchen.
* Danach setze dich mit gegrätschten Beinen ans Kopfende deines Partners. Faß unter seinen Rücken und seinen Kopf, hebe seinen Körper so dicht an dich heran, daß du deine Beine von außen um seine Beine schlingen kannst. Bring deine Füße an seine Kniekehlen. Deine Arme stütze schräg hinter dir auf. Der Kopf deines Partners soll auf eine deiner Schultern sinken, seine Arme hängen seitlich locker herab. Ziehe mit deinen Beinen die Schenkel deines Partners etwas auseinander, und drücke dich von hinten gegen seinen Oberkörper. Atme gemeinsam mit ihm, atmet im gleichen Rhythmus. Führe sanft schaukelnde Bewegungen mit dem Oberkörper aus, so daß du deinen Partner hin- und herwiegst. Du sitzt jetzt so mit deinem Partner da, als würden zwei Schalen ineinanderliegen. Denk dabei an eine Nußschale, die im Meer treibt, die vom Wasser getragen und sanft geschaukelt wird. Schließlich bring deine Füße gänzlich unter seine Knie. Rücke dazu noch dichter auf, winkle deine Beine entsprechend an, und leg deinen Oberkörper weiter zurück. Indem du deine Beine anziehst, öffnen die Schenkel des anderen maximal. Schaukle mit dem Becken nach rechts und links. Dann leg dich ganz zurück, laß deine Hände in die Armbeugen deines Partners gleiten, und streichle diese zärtlich mit jeweils einem Finger. Anschließend ergreife seine Hände, und ziehe sie bis hinter den Kopf nach oben. Euer beider Arme sind ausgestreckt, seine Hände liegen in den deinen - schaukle sie hin und her.
* Als nächstes nimm deine Füße an die Außenseiten der Knie deines Partners, und drücke ihm seine Beine wieder zusammen. Streichle mit deinen Füßen seine Knie und Oberschenkel. Nun setze dich wieder auf, nimm den Fersensitz ein; deine Knie befinden sich hinter dem Becken des Partners. Faß von außen in seine Kniekehlen, ziehe seine Knie zu dir, und hebe deinen Partner an den Knien etwas hoch. Schaukle ihn auf deinen Schenkeluhr hin und her, vor und zurück, kippe ihn auch für zwei, drei Atemzüge zur Seite. Leg sein ganzes Gewicht auf deine Schenkel. Die Hände deines Partners ruhen dabei locker zwischen dessen Beinen.
* Setze dann deinen Partner wieder ab und dich seitlich von ihm nieder. Führe einen Arm unter seine Kniekehlen und den anderen hinter seinen Rücken. Berühre den anderen sicher und bestimmt, vermittle ihm die ganze Bandbreite zärtlicher Berührung. Zärtlichkeit hat nicht nur etwas mit sachten Berührungen zu tun, ist nicht nur ein Fast-Nicht-Berühren. Das Spektrum der Zärtlichkeit reicht von zart und leise bis stark und kräftig. Steh nun auf, nimm deinen Partner hoch, trage ihn auf Händen. Schaukle und schwing ihn hin und her. Stell dir dabei vor, daß du die Last des Partners, die Schwere der Materie, aufheben kannst durch die Lust, durch Erotik, durch Zärtlichkeit, durch Gefühl. Laß ihn dann wieder zu Boden, leg ihn sanft und behutsam ab. Stell dir dabei vor, wie ein Blatt vom Herbstwind getragen langsam abwärts schwebt. Ein paar Atemzüge lang laß deinen Partner so „niedergefallen" liegen, ohne ihn zu berühren.
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Stichpunktliste
Massage der Rückseite
* Partner liegt auf dem Bauch, Duftöl auf erogene Zonen tupfe und verreiben
* Massageöl entlang der Wirbelsäule auf den Rücken laufen lassen und verteilen
* beide Körperhälften beidhändig von Kopf bis Fuß massieren und im Halbkreisen ausstreichen, zuerst links, dann rechts
* vom linken Schulterblatt den Arm abwärts streichen, bis in die linke Hand; anschließend das Gleiche rechts
* mit beiden Händen den ganzen Körper abwärtsschaukeln; beidhändig den Rücken längs entlang streichen, von den Schultern bis zum Gesäß
* Rücken des Partners in schnellen Strichen beidseitig ausstreichen
* eine Hand wärmend auf die Herzstelle legen; deinen Kopf auf seinen Rücken legen, so eine Weile verharren
* beide Gesäßhälften des Partners durchkneten, mit Daumendruck die Kreuzbeinpunkte massieren
* Partner am Hüftgelenk erfassen und schütteln
* erst das linke, dann das rechte Bein von der Hüfte aus ausstreichen.
Massage der Vorderseite
* Partner liegt auf dem Rücken, am Kopfende sitzen
* Kopf des Partners schaukeln, dann Duftöl auf die erogenen Zonen streichen
* Massageöl auf Bauch und Brust gießen
* vom rechten Fuß her über die Innenseite des Beines zur Körper mute und über den rechten Arm zur Handfläche streichen, dasselbe links
* Hals massieren
* rechte und anschließen linke Körperseite entlang streichen, dann mit beiden Händen parallel aus den Leistenbeugen über Bauch, Körperseiten, Achselhöhlen bis in die Händen streichen
* mit überkreuzten Händen von den Füßen über die Innenseiten der Beine, die Körperseiten und die Innenseiten der Arme zu den Händen streichen; dasselbe schneller und in kürzeren Strichen und mit Nachgreifen wiederholen
* Massageöl fächerförmig von der Brustmulde aus verteilen, dem Herzschlag lauschen und danach mit drei Fingern kreisend abwärts massieren
* Bauchnabel mit Ölfüllen und massieren
* Leistenbeugen und Kniekehlen massieren
* eine Hand auf der Herzseite auflegen, dann Kreise von der Leistenbeuge bis zur Hüfte massieren; dasselbe auf der anderen Seite
* auf Schambein bzw. Venushügel massieren, Hände in die Leistenbeugen legen, und die Knie von dort aus schaukeln
* Knie und Kniekehlen massieren, Knie hochziehen und damit den Körper schaukeln
* mehrfach mit beiden Händen aus den Kniekehlen über den Rumpf, durch die Achselhöhlen bis in die Hände des Partners streichen
* Handteller und Hände des Partners massieren, seine Finger streicheln
* Füße massieren, zwischen den Zehen streicheln
* mit einem Tuch Körper des Partners bedecken.
Gesichtsmassage
* Haare des Partners ausbreiten, seinen Kopf in die Hand nehmen, halten und wenig bewegen
* beide Gesichtshälften mit Gesichtsöl massieren, auch Ohren, Nase und Lippen
* Fingernägel über seine Kopfhaut ziehen
* mit deinen Händen sein ganzes Gesicht eine Weile bedecken, dann einen Mittelfinger sanft zwischen die Augenbrauen drücken
* Tuch langsam von den Füßen her wieder vom Körper herunterziehen.
Ganzkörpermassage
* Breitbeinigere Sitz am Kopfende des Partners
* seinen Kopf in deinen Schoß nehmen, und mit den Händen von den Knien her seinen Körper hinaufstreichen
* vom Busen die Armen entlang streichen
* in Taillenhöhe unter den Rücken des Partners fassen, Oberkörper mehrfach im Atemrhythmus anheben
* mit den Händen seinen Nacken hinauf streichen; Arme des Partners hochnehmen, Hände lockern und über deinen Körper führen
* seine Arme seitlich von dir ablegen; seine Beine an den Knien hochheben, so daß die Füße aneinandertippen; seine Füße bis an deinen Kopf bringen und an deine Haare rücken
* Körper des Partners etwas aufsetzen; Kopf an deine Brust legen, mit beiden Armen seine Brust umarmen, mit deinem Mund sein Ohr umspielen
* Oberkörper des Partners übers Knie deines ausgestreckten Beines legen, mehrfach aus der rechten Leistenbeuge nach oben streichen und anschließen aus der linken
* dein Gesicht auf den Bauch des Partners legen
* hinter den Partner setzen, deine von außen über seine Knie schlagen und mit deinen Füßen seine Beine auseinanderdrücken; gemeinsam atmen und Partner sanft schaukeln
* leg dich zurück, drücke dabei seine Beine ganz weit auseinander; deine Hände in seine Armbeugen streichen lassen, sowie diese zärtlich mit jeweils mit einem Finger streicheln
* aufrichten, hinter den Partner knien, dessen Knie zu dir hochziehen und auf deinen Schenkeln hin- und herschaukeln (Babyschaukel)
* Partner wieder sanft absetzen; unter seine Knie und seinen Rücken fassen, aufstehen und ihn mit aufheben; Partner hin- und herschaukeln, bevor er sanft wieder abgelegt wird; eine Weile unberührt liegen lassen.
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